Tipps und Tricks zum Filmemachen

Ihr würdet gerne einen Film einreichen zum Thema Heimat gestalten, aber wisst nicht wie. Ihr habt vielleicht sogar schon mal ein paar Aufnahmen gemacht, die nicht so toll waren, wie ihr euch das vorgestellt habt? Dann seid ihr hier richtig.

Wir geben euch ein paar einfache Tipps, wie man schnell gute Clips mit dem Smartphone drehen kann.

Als erstes gibt es 7 technische Tipps, die dafür sorgen, dass eure Clips besser aussehen und danach stellen wir kurz die Five Shot Rule vor. Sie zeigt euch, welche Aufnahmen wichtig sind für einen Film, um eine Geschichte zu erzählen.

Technische Tipps:

  • Haltet das Smartphone immer quer.

Alle Fernseher zeigen Filme im Querformat, weil das unseren natürlichen Sehgewohnheiten entspricht.

  • Benutzt nicht den Zoom vom Smartphone.

Die Qualität nimmt rapide ab, außerdem wird das Bild viel verwackelter.

  • Achtet darauf, dass es hell genug ist.

Die Kameras von Smartphones funktionieren nur gut, wenn es hell genug ist. Also filmt entweder draußen oder macht genügend Lampen an, sonst wird das Bild schnell griselig. (Wenn ihr Personen draußen aufnehmt, positioniert sie bei starker Sonne im Schatten, ansonsten ist der Kontrast zu hoch und sie müssen die Augen zu kneifen.)

  • Nicht wackeln.

Wenn das Bild zu sehr wackelt wird es schnell anstrengend anzuschauen. Benutzt daher stabile Gegenstände um euer Smartphone oder euren Ellenbogen darauf abzustellen. Wenn man „aus der Hand“ filmt, kann man diese stabilisieren, indem man den Ellenbogen an den Bauch drückt.

  • Sorgt dafür, dass euer Bild „sauber“ ist.

Wenn ihr zum Beispiel eine Naturaufnahme machen wollt,  versucht den Ausschnitt so zu wählen, dass keine störenden Sachen, wie Mülltonnen oder ähnliches im Hintergrund zu sehen sind. Schaut, dass im Hintergrund nichts ist was vom Hauptmotiv ablenkt.

  • Sucht euch ruhige Plätze für Tonaufnahmen.

Wenn ihr Aufnahmen mit Ton machen wollt, sucht eine ruhige Umgebung. Interviews direkt neben einer stark befahrenen Straße sind sehr schwer zu verstehen.

  • Bewegt euch.

Dieser Tipp ist mit Vorsicht zu genießen. Zu viel Bewegung kann den Film unruhig machen, aber probiert ruhig mal aus wie es wirkt wenn ihr die Kamera langsam(!) von der einen auf die andere Seite schwenkt oder wenn ihr eine „Fahrt“ macht. → Eine Fahrt ist eine Kamerabewegung die man zum Beispiel simulieren kann indem sich der Kameramann/frau auf ein Skateboard stellt und langsam geschoben wird.

Five Shot Rule:

Die Five-Shot-Rule besagt, dass ein Film der eine Geschichte erzählen will fünf Aufnahmen enthalten sollte:

What – was wird gemacht? –  zum Beispiel eine Nahaufnahme von der Hand.

Who –  Wer macht etwas – zum Beispiel eine Nahaufnahme vom Gesicht.

Where – wo wird etwas gemacht – Totale in der man den ganzen Raum sehen kann.

Overshoulder – Eine Aufnahme, bei der der Kameramann/frau über die Schulter der Hauptperson filmt.

Bonus – Aufnahme aus einer anderen Perspektive & oder ein zusätzliches Motiv z.B. ein Detail.

Diese Tips sollen keine festen Regeln sein; es gibt auch viele kurze Clips, die sehr spannend sind und zum Beispiel nur aus einer bewegungslosen Aufnahme bestehen. Seid kreativ und probiert vieles aus. Das wichtigste ist, dass der Film spannend ist und es euch Spaß macht, zu drehen.

Wenn Ihr Fragen habt, stehen wir gerne per email zur Verfügung und können euch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Schreibt uns einfach eine email an max@medienforum-hd.de oder einen Kommentar (am besten direkt mit Telefonnummer).

Hier gibt es noch ein paar einfache Tipps von zum Thema Smartphone-filmen:

http://www.giga.de/unternehmen/samsung/specials/einen-film-mit-dem-smartphone-drehen-samsung-hilft-infografik/